05. Juli 2010

HF-Kabelreparatur auf dem Pilatus
UHF-Gruppe der USKA, HB9UF


Damals vor vielen vielen Jahren haben die Pioniere HB9UZ Kurt und HB9RG Hansruedi auf dem Pilatus Kletterarbeiten in anderen Dimensionen durchgeführt.
Der Hansruedi hat den Kurt "am Seil abela" gesichert, und Kurt hat am Fels Arbeiten vorgenommen. Heute geht es beiden recht gut und sie geniessen noch immer unser Hobbie.

Seit einigen Jahren ist das HF Kabel auf dem Pilatus nicht mehr so wie es sein sollte.
Einige Blessuren und zum Teil bis auf ca. 50% des Normaldurchmessers reduziert durch Steinschlag.
Vor ca. 20 Jahren war ich das letzte Mal auf dem "Esel" zusammen mit dem Kurt, HB9UZ und Röbi, HB9BMC, Zeit also die Anlage mal wieder zu besuchen.

Hier beim Einladen der gut vorbereiteten "Stückliste" von HB9DWW Peter, und HB9TUF Andi.


Mit unserer Ware dürfen wir das Transportbähnli benutzen. Dieses fährt an einen für uns etwas besseren Ort zum Ausladen. Die steilste Zahnradbahn weltweit! mit teilweise 48% Steigung bzw. Gefälle.


Einige der Festungsmitarbeiter, Bauarbeiter für den Umbau auf dem Pilatus und Servierpersonal für das Restaurant sind bereits in einem frühreren Bähnli unterwegs.
Das Wetter perfekt. In den letzten Tagen Sonne pur, das wäre mörderisch gewesen.
Der Nebel heute eine willkommene Sonnenblockade. Peter hat wohl einen Link "Link nach oben?"


Pro Aufstieg also 10 Minuten im NORMALFALL. Wir haben einige Fuhren mit viel und schwerem Material. Wer will denn da im Fitnesscenter abnehmen?


Unser Fotograf, der Hansjörg, HB9DWS in Aktion.


Unser Fels für die nächsten 11 Stunden.

MANN sieht schon, dass die Antenne etwas ungünstigen Abstrahlwinkel aufweisen könnte...


Unsere Antenne auf 438.800 MHz, die der REGA 159.200 (R-Kanal) und 161.300 (E-Kanal) und eine der Armee. Links der RAGA Antenne der Blitzableiter.

 


Auch unten auf dem eigentlichen Pilatus wird gebaut. Bis im Frühling 2011 soll das neue, grössere Restaurant mit Hotelbetrieb fertiggestellt sein.


Autsch. SWR 1:2,4 ist dann doch eher suboptimal.

Bild unten: Das neue Kabel sieht etwas anders aus


Beim Repeater selber alles in Ordnung.


Kritisch werden unsere Handlungen beäugt und mit einem Tschiiep, Tschiiep kommentiert. Eine Bergdole als Projektleiter habe ich noch nie gehabt, en luschtige Vogel...


HF-Kabel mit Zugsentlastung.


Ein paar Minuten später. Nebelfrei.


ohne Worte...


Die beiden Kletter- und Bohrgemsli.
Peter, wenn Du diese Schraube isst, ist das nicht gut für die Verdauung...





Peters Gedanken: Läck de Markus isch aber voll debi mit em Militärhelm...





Nach dem Bohren und dem Lochreinigen, die Schraube auf den Zweikomponentenleim "schlagen", danach 20 Minuten aushärten lassen.

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Es wir gebohrt und anschliessend wie beim Kletterhakenbefestigen, mit dem Luftpümpeli und dem Bäseli das Loch gereinigt.

Anschliessend der Zweikomponentenkleber der sich in einem Glasröhrli befindet in das Loch geführt und mit der Schraube "zugebohrt".


Nach gut 20 Minuten ist der Kleber ausgehärtet, wir können die Rohrschellen anbringen und dann in einer spektakulären Aktion, das Kunststoffrohr ca. 25 Meter lang, den Hang runterlassen und in die Rohrschellen befestigen. Peter, gschpürsch Dini Händ wieder?







Bohren in der Wand ist nicht so einfach, denn MANN sollte auch etwas Druck auf das Loch übertragen können, sonst dauerts ewig.


Markus gibt die mit Material gefüllte Materialtasche jeweils genau so tief wie gebraucht.


Es isch en Sauchrampf, ohne richtigi Chraftüberträgig es Loch bohre...

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Peter hat das mit dem Klettern im Griff und sägt die etwas zu langen Schrauben auf die entsprechende Länge zu. Der Nebel der aufkommt stört uns wenig wenn wir schon in der Wand sind.

 



Markus und der Andi bereiten sich vor für die Kabelarbeit. Estwas andere Dimensionen als zu Hause...



Optimist Markus, HB3YUQ vs. Pessimist Marco, HB9ZCW.

Das HF-Kabel kann anschliessend der Kunststoffrohrmontage ohne Probleme eingezogen werden...
HB9ZCW hat die Wette verloren...





Wir fetten die Enden ein, so dass die Zusammenführung der Rohre zumindest ETWAS leichter fallen.

En Sauchrampf. Hansjörg muss zusätzlich achten, dass nicht das ganze Rohr nach unten fällt.

 



Die Antenne selber wechseln wir auch gerade aus, doch zuerst drücken wir sie etwas gerade oder?





Unter der Regieanweisung von Andi funktionieren der Präsi und Marco an der Wand an welcher unsere Antenne angebracht ist.

 


Das Ziel dieser Aktion besteht darin, dass wir das Kunststoffschutzrohr erst mal so in etwas, in den Hang legen. Später dann es isch wiederum en Sauchrampf, gilt es, die Rohrschellen mit dem Rohr in eine Linie zu bringen.

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Das Schutzrohr wird vorsichtig in die richtige Lage geführt von Peter. Ein Präsi der auch zugreifen kann.



Langsam nach unten Geben. Das Kunststoffrohr haben wir, damit wir das GEwicht von oben steuern können. mit statishen Seilen eingebunden. Andi voll im Element.


Wir nehmen das 19.10 Uhr Bähnli nach unten, sind total geschafft aber zufrieden (mit dem SWR von 1:1.05 kein Wunder).

Dass es just wie wir ca. 10 Minuten im Bähnli sitzen, zu regnen beginnt was das Zeug hält, ist "wirklich gut organisiert!"


HB9DWS Hansjörg unser Tagesfotograf und Materialtransporteur, HB3YUQ Markus unser "Mädchen für Alles", HB9TUF Andi der Koordinator des heutigen Tages, HB9ZCW Marco und HB9DWW Peter die beiden Kletter- und Bohrgämsli.

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Und so sieht der Pilatus von Ritas Balkon aus.


Ich hab fürs Fliegen keine Zeit mehr. Dass René mein ehemaliger Nachbar just zwei Tage später mit dem Paraglider darüber geflogen ist, ist purer Zufall... Blick Richtung Osten.




Unser Repeater bzw. die Antenne hat schon einet tolle Weitsicht. Heute bleibt diese leider etwas verwehrt...

Der ESEL






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