09. 09.2011


HB9QQ Demontage des Towers
demounting of the tower from HB9QQ



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Als wolle mir die Barriere unten im Dorf den Weg versperren, den Tower auf dem Sternenberg zu demontieren...

 

Da steht er also noch, einer der ganz wenigen tollen Funktürme in der Schweiz.

Richtung Norden, Sicht bis weit über den Bodensee, Osten weit nach Oesterreich und dem Fürstentum Lichtenstein, Süden weit in die Alpen und Westen Jurakette gut sichtbar.

Oben 144, dann 50 und dann der Monobander afu 18 MHz

 

Heute zu Beginn auch das Wetter nicht so wie es sein sollte, erst etwas Regentropfen, dann heiss wie im Hochsommer.

 

Das Demontagematerial wird angeliefert, hier funktioniert die Flex noch.

 

De Richi hat schon damals in den frühen 70ern den Antennenmast aufgebaut...

 

De Bruno, en Chrampfer wie im Buch zu lesen ist, nimmt sich sofort den Arbeiten an...

E will heute noch hoch hinaus, doch dazu später mehr


Erst im Fundament alle Stromkabel abhängen, die Flex und die Seilführung vorbereiten

 

Die Steuerung im Fundament.

 

 

Der Richi mit seiner "Freundin", der Flex

 

Und dann steigt er nach oben, der Bruno



Heute windet es, das macht die Herunternahme der 17 Meterantenne nicht einfach. En Sauchrampf und das ohne Lenkrolle. Der Bruno zeigt Nerven.


Knock knock knocking on heavens door...


Wir nehmen alle Antennen runter, hier die letzte, die 144 MHz Yagi. Der Küde wird sich auf seine Antennen freuen.

Der Bruno hilft so gut er kann von oben, der Richi zieht die Antenne vom Mast weg und ich halte den Abgang der Antenne unter Kontrolle. Der Thierry knipst Richtung Süden.


Und dann ist sie am Boden, die 144 MHz Yagi


Es ist heiss und die Luftfeuchtigkeit hoch, alles Klebt. Hose, T-Shirt und Overall.


Und dann, alle fragen sich nochmals kurz, ob es wirklich richtig ist, den Mast zu zerlegen, legt Richti los mit der Flex


De Richi am Flexe, de Bruno und ich ziends Seil i die gwünschtig Fallrichtig, Norden...


Und dann gehts überraschend schnell bis der Tower in die Knie gezwungen wird...

Ein dumpfes aufschlagen in die feuchte Wiese und die Zerlegungsarbeiten dauern bis knapp vor 18 Uhr.


Oliver kann es kaum fassen, dass der Turm abgebrochen ist, der Richi sachlich wie er ist, zieht bereits an den Kabeln.


De Bruno und ich mached obe witer, de Richi am Mastfuss.

Der Thierry zerleg in der Zeit die 17 Meter Yagi in transportierbare Längen.


Du arme arme Arme Mascht... De Richi entschuldigt sich beim Masten


Der Drehmast, die beiden Holleiterkabel, die RG 214 und die Steuerkabel.


Wipic allways a good name for masts...


He, da fehlt doch was?

Wenn ich denke, wie die bösen bösen Strahlen nun die Bewohner, auch den Gemeinderat der Gemeinde Sternenberg, ungehindert bestrahlen, dann hat die Antenne von Pierre schon einen guten Dienst geleistet...


Fahr mal über das Bild


Vier hungrige Arbeiter.
Richi, Oliver, Bruno und ich. Die Inge, immer gut im Kochen verpflegt uns mit feinem Kartoffelsalat, Wienerli und einer feinen Wähe von der ich gerne noch mehr gegessen hätte, wenn da noch Platz gewesen wäre im Bauch...



Der Mast wird zerlegt in kleinere Teile die wir gemainsam auf das Lieferwägeli von Bruno transportieren.


Der Thierry voll im Einsatz...


Oliver und ich fahren noch kurz vor der Rushouer über den Seedi, Richtung 9LCQDani, da haben wir einige Ware für den Ende Oktober geplanten Flomi in Zofingen.

 

Eine Ära geht zu Ende...
Hoch lebe der Amateurfunk und die interesanten Verbindungen